Eindrücke Jordanien I

Die Freundlichkeit der Jordanier haben wir genug betont, so dass nun die anderen Seiten dieses Landes auch mal dran kommen dürfen.

In diesem Land haben sich zum Beispiel eine Menge biblischer Geschichten ereignet. So zum Beispiel wurde Moses das gelobte Land vom Mount Nebo aus gezeigt.

Damals wohl ein Tick grüner und vor allen Dingen ohne den folgendenMüll.
Weil es hier so heilig war, es viele bunte Steine gibt und evtl. auch mal viel Langeweile herrschte, haben sie hier vor so ca. 1700 bis 1300 Jahren jede Menge wirklich toller Mosaike gelegt. Eines ist auch ein Weltkulturerbe.

Wir Eltern sind deutlich begeisterter als die Kinder, die aber dank der vielen Steine und für deutsche Verhältnisse nur sehr einfach abgesicherter und erschlosserer Kultursehenswürdigkeiten auch voll auf ihre Kosten kommen.

(Aaron verfeinert die Arbeit der Nabatäer…)

wenn es auch nur das Erschlagen von Ameisen ist.

Nach all den anstrengenden Tageserlebnissen ist dann und wann auch mal etwas Fernsehen drin.

Die Kinder machen das Reisen im Übrigen wunderbar mit. Wir haben das Gefühl, dass sie sofort wieder im alten Reisemodus waren, nur dass sie hier selbstbewusster als damals auftreten. Das liegt mit Sicherheit an dem freundlichen und – im sehr positiven Sinne gemeinten – distanzierten Auftreten der Jordanier. Das Alter der Kinder dürfte sein Übriges dazu tun. Thea lässt sich mittlerweile von Fremden hochheben und auf die Wange küssen, ohne das Heulen anzufangen und sagt ihren Namen, wenn sie auf Englisch danach gefragt wird. Manchmal geht die Selbständigkeit auch etwas zu weit. In Petra hatten wir eine kleine Mittagspause im Schatten von einem Tempel gemacht

als plötzlich Jakob weg war. Ok, links hinter die Mauer gucken, rechts, vorne und hinten. Jakob ist weg. Im Tempel vielleicht? Kein Jakob. Da kommt einer der vielen kleinen (und bis dahin total nervigen) Jungs an, die uns ständig einen Pferderitt anbieten wollen

und schafft es, uns zu verstehen zu geben, dass da ein Junge da hinten sei. 300 Meter weiter sitzt Jakob auf einer Mauer im Schatten, beobachtet die Massen an Touristen die vorbei ziehen

und versteht die Welt nicht mehr als ich gar nicht stolz bin, dass er schon allein weitergegangen war…

 

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