Wie man den Tierbildern entnehmen kann, haben wir als Nationalpark-Greenhorns, die einfach mal so etwas durch den Park gefahren sind, verdammt viel Glück gehabt. Nashorn, Löwe, fressende Schakale, Elefanten außerhalb der Wasserstellen zu sehen, ist super. Insofern sind wir nicht undankbar, aber wollen dennoch ehrlich sein. Ein Out of Africa Feeling stellt sich hier nämlich absolut nicht ein! Landschaftlich hat Etosha nichts zu bieten. Eintönige Dornensavanne, platt, z.T. wüstenähnlich und sehr viel durch Buschbrände verkohlte Flächen. Wenn man dann in einer der drei riesigen internen Lodgeanlagen mit unzähligen deutschen Rentnern, – 100% safariausgerüstet und fotowütig – an einer künstlichen Wasserstelle steht und Tiere beobachtet, so will einem einfach der „Brot und Spiele“ Gedanke nicht aus dem Kopf weichen und bei Hagenbek sieht man die Tiere sogar noch näher…
Was Hagenbek allerdings nicht bieten kann, ist das besondere Gefühl, um eine Kurve zu fahren und plötzlich in 20m Entfernung einen riesigen, mit langen Stoßzähnen bestückten Elefanten auf sich zu kommen gehen zu sehen. Schnell bremsen. Greift so einer eigentlich an, wenn der noch dichter kommt? Wenden nicht möglich. Rückwärtsgang einlegen. Wahrscheinlich läuft der einfach vorbei, oder? Wenn nicht, dann ist der aber vorwärts schneller als ich hier rückwärts fahren kann! Hmm, Kamera zücken. Bilder für die Nachwelt sind wichtig! Da biegt der Elefant einfach ganz entspannt links ins Gebüsch, noch bevor wir ein Beweisfoto schießen konnten.






























es werden die Sonnenbrillen ausprobiert
